Die Freiwilligen Feuerwehren der landeshauptStadt Magdeburg

Das Leben in einer freiwilligen Feuerwehr wird nie langweilig. Ständig müssen sich die Einsatzkräfte neuen Herausforderungen stellen.

Aufgrund ihrer Ausbildung sowie der vorhandenen Technik und Ausrüstung, sind die Kameradinnen und Kameraden in der Lage, auch die schwierigsten Ereignisse zu beherrschen.

 

So langsam aber sicher beginnt in Sachsen - Anhalt ein anderes Problem zu greifen, dass wir auch mit Geld nicht so einfach lösen können – in einigen Bereichen kann die Einsatzbereitschaft von 06:00 bis 18:00 Uhr nicht mehr gewährleistet werden.

Was anfänglich als Randerscheinung abgetan wurde, entwickelt sich inzwischen zum Flächenbrand.

 

Es lässt sich auch nicht mehr verheimlichen, dass selbst starke Feuerwehren im Umland der Landeshauptstadt Magdeburg mit diesem Problem zu kämpfen haben.

Gemeindewehrleiter, die über den Tellerrand hinausschauen, haben längst erkannt, dass das Zauberwort zur Lösung des Problem’s Interkommunale Zusammenarbeit heißt.

Eine Zusammenarbeit über die „nachbarschaftliche Löschhilfe“ hinaus, setzt natürlich die Bereitschaft der politischen Ebenen in den beteiligten Kommunen voraus.

 

Dass wir, als Feuerwehr Magdeburg, damit überhaupt kein Problem haben, lässt sich anhand vieler gemeinsam gefahrener Einsätze nachvollziehen.

Die Feuerwehren haben etwas zu bieten, nämlich eine verlässliche, gut funktionierende Organisation und Kameradschaft, in der man sich umeinander kümmert und wertschätzt.

 


Helge Langenhan


Leitender Branddirektor

 

 

 

 

Freiwillige Feuerwehren in Magdeburg

Seit über 500.000 Jahren fasziniert das Feuer den Menschen.

Kein Naturphänomen hat die Kulturgeschichte der Menschen so geprägt wie das Feuer. Der Mensch überwand seine Angst vor dem „wilden Feuer“, dass beispielsweise bei Gewitter entstand. Er fing es ein und hütete es sorgsam zur Beleuchtung seiner Höhlen und zum Garen seiner Speisen

 

Das „wohl gezähmte“ Feuer allerdings ist in seiner entfesselten Kraft als Brand jedoch ein heimtückischer Feind. In Sekundenschnelle kann sich die „Urgewalt“ zu Brandkatastrophen ausweite.

Im frühen Mittelalter entstanden die ersten Feuernotverordnungen. Darin wurden die Hausbesitzer verpflichtet, Löschgeräte wie z. B. Leitern, Einreißhaken, Löscheimer und Stockspritzen bereitzuhalten

 

Auch durch die Geschichte der über 1.200jährigen Stadt Magdeburg zogen sich einige schwere Feuersbrünste. Erinnert sei beispielsweise an die Brandkatastrophe zu Pfingsten 1180. Große Teile der bereits als Handelsplatz bekannten Stadt gingen in Flammen auf.Erst gegen Anfang des 19. Jahrhunderts existierten in vielen Städten und Gemeinden „communale Feuerwehren“, die den Charakter von Pflichtfeuerwehren hatten.

So auch in Magdeburg und in den später eingemeindeten Vororten. Frühe Versuche, freiwillige Feuerwehren zu gründen, führten nicht zum Erfolg.

 

Erst mit der Turnerbewegung des Friedrich Ludwig Jahn, mit seinem Leitspruch „frisch, fromm, froh, frei“ und der gemeinschaftliche soziale Gedanke der Turner, wurde eine Basis für das Feuerwehrwesen in Deutschland gelegt.

Am 17. Juli 1841 konnte auf der Grundlage der Freiwilligkeit in Meißen ein Turnverein und eine Feuerwehr gegründet werden, die gemeinsam als „Freiwilliges Lösch- und Rettungscorps“ in Anspruch nehmen darf, die erste deutsche freiwillige Feuerwehr zu sein.

 

Bis 1873 waren die Feuerlöscheinrichtungen der Festungsstadt Magdeburg sehr vielseitig, ein Nachteil, der sich bei jedem Brand bemerkbar machte.

 

Wenn Du mehr über die Geschichte der Magdeburger Feuerwehr erfahren willst, klick auf das Bild und öffne die PDF Datei - Du wirst es nicht bereuen ...........