Interkommunale Zusammenarbeit führt zum Erfolg

Die allgemeine Gefahrenabwehr und Abwehr von Katastrophen setzt ein wirkungsvolles und miteinander verzahntes System zwischen den einzelnen Gefahrenabwehrbehörden und den Institutionen voraus.

 

Die Führungsvorschriften FWDV 100, DV 100 und THW DV 1-100 sind kompatibel und deutschlandweit bei der Feuerwehr, den Hilfsorganisationen und dem THW bindend. Dies ermöglicht, neben einheitlichen Führungsgrundsätzen und Handlungsweisen, die Führung aus einer Hand durch interdisziplinäre und interkommunale Konzepte.

 

Für die Führungsstufe C ist in den einschlägigen Dienstvorschriften keine einheitliche Festlegung hinsichtlich der personellen Stärke und der jeweiligen Arbeitsweise geregelt. Die vorliegende Arbeit versucht anhand bestehender Gesetze, Dienstvorschriften und Landes- bzw. organisationsinternen Konzepten eine Empfehlung zu geben mit welcher personellen Besetzung in welchen Einsatzszenarien eine Führungsgruppe zum Einsatz kommen kann und über welche Qualifikationen bzw. Kompetenzen die Einsatzkräfte verfügen sollten.

 www.idf.nrw.de/service/downloads/facharbeiten/2019/steidel2.pdf


Brandrat Marc Steidel

Abteilungsleiter Technik

BF Magdeburg

 

 

Hytrans Fire System

Das Hytrans Fire System ist eine Komponente aus dem Katastrophenschutz in Deutschland, die als Abrollbehälter zur Wasserförderung genutzt wird. Das System besteht aus einem Pumpenmodul, einem Grundcontainer mit Schlauchbehälter und Geräteräumen sowie dem Schlauchaufnahmegerät. Das Pumpenmodul besteht aus einem durch einen Dieselmotor angetriebenen Hydraulikaggregat welches über entsprechende Schläuche die Schwimmpumpe antreibt. Das System nutzt 2000 m F-Schäuche. Außerdem sind Schieber, Verteiler, Kupplungsschlüssel und Schlauchbrücken vorhanden.


denk ich an das Rettungswesen...........

Als ich den letzten Beitrag über die Tagung des Deutschen Landkreistages in der Volksstimme gelesen habe, musste ich unweigerlich an die Worte eines großen Deutschen Dichters denken:

 

" Denk ich an die hier gemachten Aussagen bei der Nacht, so bin ich tatsächlich um meinen Schlaf gebracht."

 

Der Präsident des Deutschen Landkreistages machte in seinen Ausführungen deutlich, dass die Landkreise ihre jeweilige Leitstelle vor Ort, weiter selbst betreiben wollen.

Obwohl, wie einige Dienstanweisungen aus verschiedenen Landkreisen belegen, gar nicht genügend Fachpersonal vorhanden ist, um im Ernstfall zusätzliche Aufgaben außerhalb des normalen Tagesgeschäftes zu erfüllen.

Um das Feuerwehrwesen, im Katastrophenfall mindestens auf dem derzeitigen Level zu halten, müssen wir interkommunal auch über Kreisgrenzen hinweg zusammenarbeiten. Dazu gehört natürlich auch eine Leistungsstarke Regionalleitstelle.

Deutschland hat ein international hoch angesehenes System des Brand- und Katastrophenschutzes. Die 23.000 Freiwilligen Feuerwehren mit einer Million Mitgliedern und die rund 100 Berufsfeuerwehren mit ihren 30.000 Feuerwehrleuten sind ein unverzichtbarer Bestandteil in der Sicherheitsstruktur Deutschlands.

Die Freiwilligen Feuerwehren in den Städten und Gemeinden spielen dabei eine herausragende Rolle, da die Berufsfeuerwehren den Brandschutz allein nicht sicherstellen können.

Gerade diese Freiwilligen Feuerwehren stehen vor enormen Herausforderungen. In einzelnen Landesteilen finden sich nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels zunehmend weniger Menschen, die sich in den Freiwilligen Feuerwehren engagieren wollen.

Auch die Berufsfeuerwehren finden in einzelnen Regionen nicht ausreichend Nachwuchskräfte.

 

Die Feuerwehren haben etwas zu bieten nämlich eine verlässliche, gut funktionierende Organisation und Kameradschaft, in der man sich umeinander kümmert und wertschätzt. Mit einer solchen Organisation im Rücken tritt man nicht als Bittsteller nach außen, sondern als Partner – und kann andere ernsthaft anerkennen und würdigen!